
Vor einigen Tagen erhielt ich eine Email vom deutschen Autor
Maarten van den Broek. Er bat mich seine neueste Novelle mit dem Titel
Kinderlähmung 2.0 vorzustellen. Das Interessante dabei ist, dass das Buch zur Hälfte in Hunteburg spielt, da die (fiktive) weibliche Hauptfigur mit ihren Söhnen in unserem kleinen Dorf lebt. Der Autor selbst stammt aus Rheine und ist in seiner Recherchearbeit schlussendlich Hunteburg als Handlungsort verfallen. Er tätigte einen Besuch vor Ort und versuchte die hiesige Stimmung - besonders auch die der
Heiligen Dreifaltigkeitskirche Hunteburg - zu spüren und einzufangen.
Ich habe die Novelle zwar noch nicht selbst gelesen, aber meiner Ansicht nach klingt die Kurzbeschreibung durchaus lesenswert und allein die spannende Tatsache, dass sie Hunteburg spielt, könnte ein Grund sein mir dieses kleine Werk einmal genauer anzusehen. Vielleicht wurde auch bei anderen das Interesse geweckt? Man kann das Buch auch beim prominenten
Amazon bestellen und
Leseproben gibt es auch online.
Kurzbeschreibung
Carmen Oppermann und Moritz Leushuis begegnen sich auf einer Singlebörse im Internet. Beide haben ihre midlife-crisis hinter sich, beide sind Lehrer und beide sind beziehungs- und ehegeschädigt. Da sie einander auf Anhieb mögen, gehen sie eine Beziehung ein, die wegen der unterschiedlichen Wohnorte allerdings nur an den Wochenenden gelebt werden kann.
Moritz’ Kinder sind längst flügge, während zu Carmens Haushalt noch die Söhne Raoul (19) und René (14) gehören. Letzteres ist der Grund, weshalb das Paar die Wochenenden in der Regel in Carmens Haus verbringt. Die Familie, in die Moritz da gerät, erweist sich allerdings nach und nach als hochproblematisch...
"Kinderlähmung 2.0 zeigt eindringlich, dass nicht nur gute Krimis von der ersten bis zur letzten Zeile spannend sind." (Zitat Rheinische Post vom 25. Oktober 2011)